[Hilfe] Wie erstelle ich ein sicheres und merkbares Passwort? |
[Hilfe] Wie erstelle ich ein sicheres und merkbares Passwort? |
![]() ![]() ![]() ![]() |
9 Mär 2008, 14:39
| #1
[Hilfe] Wie erstelle ich ein sicheres und merkbares Passwort?
Hallo,
erst einmal folgende Grundinformation: ein sicheres Passwort sollte mehr als 10 Zeichen lang sein (je mehr Zeichen desto sicherer, wobei es die zulässige Maximal-Anzahl natürlich nicht überschreiten sollte), Zahlen und Buchstaben (in wechselnder Groß- und Kleinschreibung) enthalten und - wenn möglich - Sonderzeichen enthalten. Nun kann man sich zwar mit verschiedenen Tools im Internet ein sicheres Passwort erstellen lassen, aber merken kann man es sich leider nur schwer. Andere Methoden sehen vor, daß man z.B. ein Buch oder eine "Passwortkarte" zu Hilfe nimmt, nur was ist wenn dieses gerade nicht zur Hand ist / verlegt wurde? Eine viel einfachere Methode, die auch ein sicheres Passwort liefert und sich dabei nach kurzer Zeit gut merken läßt, ist folgende: Man denke sich einen oder mehrere längere Sätze mit einer oder besser mehreren Zahlen aus (Sprichwörter, Gedichte, Liedtexte laden zwar förmlich dazu ein verwendet zu werden, aber da diese allgemein bekannt sind, sind sie leider auch unsicherer). Persönliche Daten sollten vermieden werden, diese sind immer leichter zu erraten. Beispiel: "Meine Oma hat einen Dackel namens Knopf. Er ist 9 Hundejahre alt, das sind umgerechnet 60 Menschenjahre." -> MOheDnK.Ei9Ha,dsu60M. Wer sich über die Umrechnung der Hundejahre wundert, die alte Formel Hundejahre x7 gleich Menschenjahre wurde angepaßt: Umrechnung von Hunde - in Menschenalter Es ist zwar nicht das sicherste diesen Merksatz zu notieren, aber wenn man es als Stütze machen möchte, dann auf gar keinen Fall auf dem Rechner, sondern z.B. im Handy oder Kalender und immer ohne den geringsten Hinweis auf den zugehörigen Login-Namen und um welche Anwendung es sich handelt. Je näher der Ort der "Speicherung" des Merksatzes am Rechner ist, desto unsicherer wird das Passwort. Also folgendes irgendwo niederzuschreiben / abzuspeichern ist absolut tabu (außer man ist stolzer Besitzer eines nahezu unknackbares Safes und lagert seine Zugangsdaten dort): www.dofus.de opodeldok Meine Oma hat einen Dackel namens Knopf. Er ist 9 Hundejahre alt, das sind umgerechnet 60 Menschenjahre. Das Passwort selbst sollte unter gar keinen Umständen irgendwo notiert / gespeichert werden. So, nun könnt Ihr Eurer neu erstelltes Paßwort gegebenenfalls im Internet auf seine Sicherheit prüfen. Die Auswertung des hier verwendeten Demo-Passwortes (welches Ihr natürlich nicht verwendet solltet): Übrigens sollten Passwörter nach 1 bis 3 Monaten geändert werden. Vergeßt nicht: diejenigen, die Passwörter ausprobieren, sind erfindungsreich und probieren immer zuerst gängige Passwörter aus, deshalb sollte man sich die Zeit nehmen, um sich eines auszudenken, welches weder auf Kombinationen Eurer persönlichen Daten noch auf bekannten Zeichenfolgen basiert. Ich selbst habe ca. 15 Minuten gebraucht um mir einen passenden Satz für mein Dofus-Passwort einfallen zu lassen und nach 3 Tagen kannte ich ihn auswendig. Das sicherste Passwort nützt allerdings nichts, wenn man es weitergibt oder Schadsoftware wie z.B. Keylogger auf dem Rechner hat! Gruß, P.S.: Für Liebhaber der mathematischen Hintergründe: Der Zusammenhang zwischen Passwortlänge und Brute-Force-Attacken Älterer Auszug der häufigsten und damit schlechtesten Passwörter einer deutschen Singlebörse: Passwortdaten von Flirtlife.de kompromittiert |
| Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 23 November 2009, 08:48 |