Tagebücher eines Schülers Brumaires', Fortsetzung der Tagebücher eines Brâkmar-Milizionärs |
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16 Okt 2009, 18:59
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Tagebücher eines Schülers Brumaires'
Tagebücher eines Brâkmar-Milizionärs
WARNUNG: Spoilergefahr! Wer die Quests selbst lösen möchte, sollte sich diese Tagebücher noch nicht durchlesen. Vorwort: Hier geht es ab Kapitel 21 meiner Geschichte weiter. Kapitel 1-20 hier! Wie einige bemerkt haben, wurde das Topic meiner Kurzgeschichten schon jetzt recht lang. Deshalb habe ich mit Einwilligung der Forenmoderatoren entschieden, dass ich nun bei der 20. Queste einen sinngemäßen Schnitt mache und ein neues Topich eröffne. Ich habe mich dazu entscheiden weil das Topic arg unübersichlich wurde und nur eine beschränkte Anzahl an Bildern in einen Post passt. Auch eine aufteilung auf die nachfolgenden Posts hätte auf dauer nicht die Lösung sein können. Mir ist bewusst, dass der Titel des Topics nicht am schönsten klingt, aber ich wollte ein überlegtes Konzept umsetzen, nach dem die nächsten Topics umso edler klingen ;D Ebenfalls ist es mir bekannt, dass die Geschichten immer länger werden... gewöhnt euch dran^^ Die Tagebücher werden in Elbartotypischen-unregelmäßigen Abständen erweitert. Viel spaß beim lesen! Elbarto Intro: Eine Lehre bei Heimgeh Dammvert Mit den Schreien eines rasend wütenden Oto Mustam im Rücken, das nicht fassen konnte welches Erbe ihm sein Vater vermacht hatte, rannte ich zum Befehlsturm von Brâkmar. Ich durchforstete meine Tasche und steckte mir die zwanzig gesammelten Abzeichen an die Brust. Ich versuchte die zerkratzten, verbeulten und verbogenen Abzeichen auf hochglanz zu polieren, was mir aber nur mäßig gelang. Ich betrat den dunkelsten Ort von ganz Brâkmar, den Befehlsturm und mir graute es vor der Einrichtung. Eine verlassene Eckkneipe war im Empfangsbereich zu sehen, die Regale befüllt mit kleinen und großen Phiolen der magischsten Tränke, Gifte und alchemistischer Gemische. Die Knochen unzähliger niedergestreckter Feinde hatte man zusammengeschmolzen, nur um aus ihnen größere Knochen zu schnitzen, welche in Form zweier übergroßer Chafer den Eingang flankierten. Auf den unzähligen Tischen standen Fläschchen mit Flüssigkeiten, welche zumeist nicht aus zufall rot waren. Tod und verderben waren hier überall zu verspüren. Es war fast so, als ginge ein Mann mit schwarzer Kutte und Sense hinter einem her, und verbreite eisige Kälte um einen herum. Mir hätte es davor gegraut, schier unendlich vielen Stufen des Turmes zu erklimmen, eine ewigkeit mit diesem Gefühl des nahenden Todes verbringend, doch zum glück bevorzugte Heimgeh Dammvert, Meister über den Orden des eitrigen Auges, die Einsamkeit des Geschosses unter dem Turm. Ich ging an den nicht enden wollenden Reichen von Regalen mit immer neuen Phiolen vorbei, um die Treppe zum Keller zu finden. Mit jeder Stufe abwärts wuchs das Gefühl des nahenden Todes an, welches die Bewohner Brâkmars jedoch von klein auf gewöhnt waren. Jedem zweiten Regal folgten überdimensionale Statuen von Schattenspionen, welche dieser Orden ausbildete. Am Ende des langen Kellerflures erwartete mich der dunkle Magier Heimgeh Dammvert und begutachtete meine Abzeichen argwöhnisch. Er hielt in der linken einen langen Zauberstab, trug weite, Violette Kleidung und einen ebenfalls violetten Spitzen hut, welcher auf eine leichte Geschmacksverirrung hinwies. Bisher hatte noch kein Milizionär den Mut gehabt ihm dies zu sagen, da einer Legende nach sämtliche Abenteurer, welche dies wagten, in kleinste Phiolen gequetscht in seinem Regal landeten. Heimgeh hatte sich von allen zwölf Göttern losgesagt und betete nun zu Brumaire, dem finsteren Fürst der Finsternis und beschützer des Monats Novamaire. Brumaire kämpfte an der Seite von Djaul, einem Handlanger Rushus, in der Schlacht der purpurnen Morgenröte und unterlag seit dieser Niederlage einem Rachedurst gegen den Dämon Djaul, welchen er für einen inkompetenten, arroganten Schwachkopf hält. Ich bat Heimgeh Dammvert darum in den Orden aufgenommen zu werden und zeigte voller Stolz meine zwanzig, eher schlecht als recht, glänzenden Abzeichen. Der Ordensmeister erlegte mir eine Prüfung auf. ich sollte ihm ein Auge eines Rablings bringen. Von allen Augen in allen Kreaturen dieses kontinentes musste es ausgerechnet das eines Rablinges sein! Ich blies in die Grillerpfeife, deren Klang vom weit entfernten Ende des Korridors wiederhallte und vernahm ein lautes Rumpsen und Klirren als der Schall nachließ. Ein heller Klagelaut bewies mir, dass TurboTofu die Treppe heruntergestolpert und in ein Regal gefallen war. Ich rannte dem schimmernden Dracotruter entgegen und kletterte in dessen Sattel. Der flungunfähige Drachen richtete sich auf und bewegte sich, dieses mal um einiges vorsichtiger, die lange Treppe hinauf um dann im Erdgeschoss wieder loszusprinten. In einer engen Kurve rutschte TurboTofu auf dem glatten, rotschwarzen Fliesenboden eine Klaue weg, weshalb wir um ein Haar wieder in eines der Regale gerast wären, doch er klappte die Flügel aus und behielt rechtzeitig das Gleichgewicht. Wir ritten zur Front von Brâkmar, in der es neben Schattenbanditen auch von Rablingen wimmelte. Ich legte ein nach sehr alter magie duftendes Stück Crocodyllfleisch auf den Boden und harrte auf dem Rücken meines Truters aus, bis die schwarzs gefiederten Aasfresser es sich holten. Ein kleiner Rabe landete direkt neben mir, was mir die Optimale gelegentheit gab einmal meinen Hammerschwung aus dieser Höhe zu testen. Der Däumlingsklopfer war ein Hammer, der ursprünglich für Xéloren konzipiert wurde und besaß daher einen Stil der es auch den kleinsten Zeitmagiern ermöglichte, endlich einen Fressack am Kopf zu treffen, statt ihm nur die Zähne auszuschlagen. Ich packte das untere Ende des stieles und ließ den Hammer auf den Körper des Rablinges hinabfahren. Dank der freigesetzten Feuermagie roch es nach gebratenen Rablingsschenkeln und angerösteten Crocodyllrippchen, während ich mit meinem praktischen Jagdmesser an einem Auge des Rablinges (Der kleine Vogel hatte damit ja eh nichtsmehr vor, als geschockt aus der Wäsche zu gucken) bediente. Mit meiner Beute in der Hand, und sicherheitshalber ohne Truter, lief ich wieder die Stufen des Trubes hinab zu Heimgeh Dammvert. Ich reichte ihm das Auge hin, er wollte es mir jedoch nicht abnehmen. Stattdessen richtete er die Spitze seines Zauberstabes in meine Richtung und sprach einige Silben einer mir unbekannten Zauberformel. Ein schwarzer Magiestoß entfur dem Kristall am Ende des Stabes und durchfuhr mich und das Rablingsauge. Das Auge schwebte aus meiner hand und flog auf meinen Hals zu, an welchem es sich auflöste während es ein augenförmiges Mal in meine Haut einbrannte. Heimgeh ließ den Magiestrom abreißen und reichte mir aus einem Regal ein kleines Fläschchen mit de Abbildung einses Felsens. Als ich die magische Flüssigkeit leerte, welche nach gelöstem Skorpiutgift roch, dachte ich, Heimgeh wollte mcih vergiften und ich müsse wiedereinmal sterben. Doch statt dem Boden entgegnzusinken entstand eine magische, steingraue Blase um mich herum. Ich beherrschte die Kunst der Tarnung. Kapitel 21: "Komm schon Oto Mustam, sei kein Frosch" Ich wachte am frühen Nahcmittag durch den Lärm einiger Truter, welche sich gerade an künstlichen Dracopos vergnügten auf und bemerkte, dass es schon fast Mittag war. Ich hatte sprichwörtlich geschladfen wie ein Stein, da ich über Nacht einen Tarntrank eingenommen hatte und einige Gildenmitglieder rätselten, wieso ein riesengroßer Felsbrocken in meinem Zimmer lag. Mir wurden zwei Dinge schmerzlich bewusst. Das erste war, dass man tierische Kopfschmerzen hat, wenn man mit einem Tarntrank intus einschläft, das zweite und viel schlimmere war, dass ich Oto Mustam um neue Quests beten musste. Oto Mustam würde mich sicherlich vierteilen, nachdem ich ihm das lieblose Testament seines Vaters mit sämtlichen Schulden beschafft hatte, deshalb brauchte ich Hilfe. Ich bat den Fécaanhänger Valfomar, welcher sich gerade ein Vollkornbrot zum Mittagessen genehmigte um Hilfe. Der Krieger war immer mit Eifer dabei, wenn es darum ging anderen zu helfen, oder Lieferungen auszuführen. Er folgte mir zur Miliz von Brakmar, blieb mit Mir vor den Toren stehen und murmelte ine Zauberformel. Ein zylindriges, hellblaues Magiebündel entstand aus seinen Händen, schwebte herrüber zu meinem Kopf und schmolz, als es meine Dora Bora berührte. Ein hauchdünner, bläulicher Film bedeckte meinen ganzen Körper und sorgte dafür, dass ich nicht den kleinsten Windhauch spürte und zum ersten mal seit langem nicht den schwefeligen Gestank Brâkmars roch. Nurnoch die blassen Fruchtdüfte meiner Kleidung blieben über. Ich drehte mich zu Valfomar um und machte einen großen Satz zurück, als ein Dutzend glühender, magischer Speere auf mcih zugeflogen kamen. Die magische Wirkung des natürlichen Angriffes, wie er ihn nannte, prallten einfach an mir ab und bohrten sich in den Boden und die alten Außenwände der Miliz. Der Immunitätszauber wirkte. Ich betrat die Miliz im Glauben, dass Oto Mustam sofort mit seiner Magischen Axt auf mich losgehen würde, mich mit einem schlachtruf töten oder die Milizionäre auf mich hetzen würde. Doch der Anblick der sich mir bot war schlimmer als alle meine Vorstellung zusammen. Oto Mustam, der berüchtigste und mächtigste Krieger in ganz Brâkmar saß in einer Ecke und... weinte. Er weinte nicht direkt, aber er saß dort, neigte den Kopf nach unten und hin und wieder rann eine einzelne Träne sein dämonisches Anttliz herunter wodurch es aussah, als würde Otos Gesicht schmelzen. Geld kann auch den größten Krieger zerstören. Ich ging vorsichtig auf Oto Mustam zu, und hoffte, dass die Wirkung des Schutzes nicht so schnell nachließ wie man mir erzählte. Als der Kriegsfürst nicht auf mich reagierte reichte ich ihm einen Beutel mit tausend Kamas, damit er anfangen konnte, die Schulden zu begleichen. Er sprang auf und schrie mich an, wie ich es wagen könnte zu versuchen, ihn zu trösten. Allein seine Stimme hätte lähmen können, sein Atem stank erst recht nach Tod. Nachdem ich, gesichert durch meinen langsam nachlassenden Immunitätszauber, nicht auf sein Geschrei reagiert hatte beruhigte sich Oto wieder und fing plötzlich an zu grinsen. Egal welche Gefühlsregung er zeigte, es war immer grausig, sein verzerrtes Gesicht zu sehen. Er lobte mich plötzlich dafür, dass ich anscheinend versucht hatte, ihn zu bestechen. Er drückte mir ein Abzeichen in die Hand, behielt jedoch mein Geld. Typisch Brâkmar Krieger. Der Beitrag wurde von VivaElBarto bearbeitet: 25 Okt 2009, 22:26 |
| Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 23 November 2009, 01:09 |