Hintergrundgeschichten zu den vorgeschlagenen Namen des deutschen Servers |
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Hintergrundgeschichten zu den vorgeschlagenen Namen des deutschen Servers |
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20 Mär 2007, 14:19
| #1
Hintergrundgeschichten zu den vorgeschlagenen Namen des deutschen Servers
Hallo allerseits,
anläßlich der Vorschläge zum zukünftigen Servernamen wurden einige schöne Hintergrundgeschichten eingesandt. Die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, auch wenn dies die Wahl des Namens nicht beeinflussen sollte. Wir hoffen, dass ihr beim Lesen genauso viel Freude und Interesse dabei empfinden werdet, wie wir beim Entdecken dieser schönen Geschichten. |
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20 Mär 2007, 14:19
| #2
Arkasha
Arkasha ist ein weiser Xelor der über die Welt Maranga wacht und 200 Jahre alt geworden sein soll. Manche behaupteten, dass er sogar in die Zukunft schauen konnte. Was viele nicht wussten war die Tatsache, dass er es wirklich konnte. Und er sah, dass in 1000 Jahren jemand die Dofus Eier missbrauchen würde um die ganze Welt zu zerstören. Da er wollte, dass seine Welt, die ihm zum Schutz anvertraut wurde, bestehen bleibt, hoffte er, diese schreckliche Zukunft zu verhindern, indem er die Dofus Eier über die ganze Welt verstreute, obwohl er wusste, dass die Zukunft nicht verändert werden kann genauso wie die Zeit immer voranschreiten wird. |
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20 Mär 2007, 14:20
| #3
Bantroe
Aus einer uralten Sage geht hervor, dass im alten Pandala einstmals ein Baum unendlicher Blütepracht jedoch mit wahrhaftig fatalem Geruch wuchs. Es hieß, zu Reichtum, Ehre und unvorstellbarer Macht würde derjenige gelangen, der es schaffte ihn zu fällen und aus seiner Wurzel eine besondere Flöte zu schnitzen, die Bantroe. Pavel Vanderschlacke, ein Fremder der Insel - man sagte er käme aus einem fernen Reich namens Djer´manieh - verspeiste kurzerhand eine ominöse Speise, die er selbst als K´no BlauchVuascht bezeichnete, fällte den Baum ohne eine Spur von Ekel (der Geruch des Baumes hatte schon große Krieger zum Speien gebracht) und schnitzte die Bantroe in wenigen Minuten. Sein Geheimnis bleibt bis heute eines der großen 13 Welträtsel. |
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20 Mär 2007, 14:21
| #4
Ehrendor
Ehrendor, ein vormalig legendärer Krieger des Stammes der Enutripen konnte den, mit wachsendem Alter schwindenden Ruhm nicht ertragen und begab sich in die Hände eines Hexers mit Spezialgebiet Verjüngung. Der noch immer genauso faltige aber sich zwanzig Jahre jünger fühlende Krieger verteidigte allein mit der Kraft der Überzeugung in der aufkommenden Schlacht sein Heimatdorf im Alleingang vor einer zwar stark betrunkenen aber gefährlich aussehenden Gruppe Koalajungen. Er ging als Held in die Geschichte ein und erhielt einen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle Bontas. Bis heute wird ein mutiger aber tolpatschiger Krieger als "Ehrendor" bezeichnet. |
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20 Mär 2007, 14:22
| #5
Mehdeus
Niemand weiß genau, wer Mehdeus war und wie er aussah. In Pandala erzählt man, er sei ein Pandawa gewesen, in Bonta bestehen die Alten darauf, dass er in Bonta geboren ist und der Bürgermeister von Astrub, Ant Emicheun, ist stets davon ausgegangen, dass Mehdeus sein entfernter Verwandter ist. Worüber sich jedoch alle einig sind ist, dass Mehdeus ein genialer Musiker war. Seine Musik ließ niemanden kalt. Die Frauen fielen ihm verzückt in die Arme, die Kinder pfiffen seine Melodien noch Wochen später vor sich hin und die wohlhabenden Herren beschenkten ihn reichlich. Doch dies war noch nicht alles. Mehdeus konnte mit seiner Musik selbst seine ärgsten Gegner entzücken. Wenn er sich in einem Kampf befand, der ihm aussichtslos erschien, spielte er den Gobbals und Porkass einfach eine süße Melodie vor. Diese Melodie war so unglaublich schön, dass seine Gegner ihre Lust zum Kämpfen verloren. Die berühmteste Geschichte ist die des Kampfes von Mehdeus gegen das Dragonpig. Mit seiner Musik konnte Mehdeus sogar das Dragonpig so sehr erweichen, dass es ihn nicht nur gehen ließ, sondern ihm auch noch in einem Anfall von purer Gutmütigkeit den sagenhaften Turquoise Dofus schenkte. |
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20 Mär 2007, 14:24
| #6
Niendia
Niendia wurde als Tochter eines allein erziehenden Schneiders von Astrub aufgezogen, der sie natürlich auch bereits in jungen Jahren in seine Kunst einwies. Beide lebten friedlich ihr Leben in einem kleinen Haus ein klein wenig oberhalb von Astrub vor sich hin, als an in ihrem 10ten Lebensjahr eines Tages ein fürchterliches Sommergewitter das Haus erfasst. Mitten im Gewitter herrscht urplötzlich Stille, die nur durch lautes Klopfen an der Tür unterbrochen wird. Gleich nach Öffnen derselben, stürzt Borgrahuk, der Anführer des meistgefürchtetsten Banditenclans der Umgebung in die Stube hinein und überwältig den Schneider. Schreiend wirft sich Niendia auf ihn, nur um ihrerseits von Borgrahuk mit einer Hand spielend überwältigt zu werden. Mit ihr als Geisel zwingt er den Schneider dazu, ein hochkomplexes Muster mit Goldfäden, sowie 6 eiförmigen Taschen an den Kardinalpunkten des Musters in seinen Umhang hineinzunähen. Nach vollbrachter Tat verlässt er mit einer um sich schlagenden Niendia über der Schulter das Haus des Schneiders, wobei der dann sofort wieder einsetzende Sturm jede Verfolgung unmöglich macht. Quer durch den Wald geht es hoch zum Lager der Banditen, welches auf einer Lichtung gelegen ist. Nach einer Heldenrede zu seiner Mannschaft verkündet der Anführer am nächsten Tag seine unglaubliche Macht demonstrieren zu wollen. Dann nimmt er Niendia mit in sein Gemach in einer großen Hütte und erklärt dem Kind, dass das Muster mit den Goldfäden dazu da sei, die Macht dieses magischen Dracheneies hier zu kanalisieren. Dies würde ihm ermöglichen, sogar auf den Winden zu reiten. Nur innerhalb des Beutels sei dessen magische Energie gebändigt, sobald er es herausnähme, würden die Winde herumtosen und sich ein Gewitter bilden. Dann fesselt er (wenn auch sehr lose, damit das Blut nicht abgeschnürt wird) die Hände des Mädchens und befestigt das Seil an einer Einfassung an der Wand, so dass sie sich auf einem Lager aus Fellen zum Schlafen hinlegen kann. Nachdem der Bandit eingeschlafen ist und schnarchend das Bett zum Knarren bringt, gelingt es Niendia dank einer der vielen Nähnadeln, die sie stets im Saum ihres Kleides stecken hat (ist einfach praktisch als lernende Schneiderin) den schlecht zugezogenen Knoten zu lockern und mit den Händen aus der Schlaufe des Seilknotens hindurchzuschlüpfen. Nun ist sie zwar frei, doch ist da noch ein Wächter vor der einzigen Tür postiert. Wie soll sie nun bloß aus dem Lager der Banditen entkommen können, allein und mitten in der Nacht? Also fasst sie einen verzweifelten Plan. Mit ihrer Nähnadel näht sie in mühseliger Arbeit das Muster der Goldfäden um! Äußerlich hat sich nur wenig verändert, doch bleibt von der ursprünglichen komplexen Struktur des Gebildes nicht mehr viel übrig! Dann huscht sie schnell wieder zu ihrer Schlafstätte, schlüpft in die Schlaufe des Knotens und zieht diesen dann mit den Zähnen wieder fester zu. Niemand hat etwas davon bemerkt! Am nächsten Morgen bringt sie der gut gelaunte Banditenanführer nach draußen, wo bereits alle auf der Lichtung versammelt sind. Nach einer bewegenden Ansprache öffnet Borgrahuk die Arme, legt den Dofus (denn um einen solchen handelt es sich bei dem Ei hier) in die entsprechende Tasche und entfesselt die Magie des Umhanges. Sofort legt ein gewaltiger Sturm das Lager der Banditen in Schutt und Asche und schleudert den entsetzten Borgrahuk wild durch die Lüfte, dass diesem Hören und Sehen vergeht. Nach und nach lösen sich die Goldfäden bei diesem wilden Ritt in ihre Bestandteile auf und der Umhang reißt durch. Während dieser Zeit gelingt es Niendia bei all dem Durcheinander in den Wald zu fliehen, bis sie schließlich die Außenmauern von Astrub erreicht und die Miliz verständigen kann. Trotz ihrer schier unglaublichen Geschichte sind die Wächter nach Anblick eines am Himmel davonfliegenden Umhangfetzens bereit, mit Verstärkung das Lager der Banditen zu stürmen. Viel zu stürmen gibt es dort nicht mehr, da die entsetzten Banditen alle geflohen sind, doch finden sich mitten in den Trümmern der Zelte und Hütten noch gewaltige Schätze. Nämlich die gestohlenen Gegenstände der letzten 10 Jahre, sowie einen schwer verletzt in einer Baumkrone verfangenen Borgrahuk... Gleich nach ihrer Rückkehr machte diese Geschichte in der Stadt die Runde und die Einwohner von Astrub hatten Niendia viel zu verdanken. Darum wurde Niendia zur jüngsten Heldin von Amakna gekürt und noch tagelang darauf wurde in der ganzen Stadt ausgiebig gefeiert! |
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20 Mär 2007, 14:24
| #7
Nehra
Diese weise Zauberin lernte ihre hohe Kunst bei den uralten, mächtigen Magiern Amaknas. Einzelgängerin, wortkarg und kalt haben sie nur wenige jemals zu Gesicht bekommen. Wie ein Schatten durchstreift sie die Länder auf der Suche nach Herausforderung. Wann immer ein Unschuldiger in Not ist, setzt sie ihre Magie ein und befreit ihn aus den Klauen seiner Feinde. Dann entschwindet sie wieder genauso still wie sie gekommen ist, ohne den Dank des Geretteten anzunehmen. Man erzählt, dass Bonta, damals nur ein kleines unscheinbares Dorf, einst von den teuflischen Rattenkriegern der Unterwelt angegriffen wurde. Sie setzten die kleine Dorfmauer in Flammen, plünderten und mordeten wahllos. Nehra war am Vortage in einem der Gasthöfe eingekehrt und wurde des Angriffs erst gewahr als schon die Hälfte der Einwohner Bontas gefallen war. Die Flammen hatten das Dorf bereits von allen Seiten umgeben und sein Schicksal schien besiegelt. Die Legende besagt, dass Nehra sich also ohne zu zögern in die Feuersbrunst geworfen hätte um die schrecklichen Rattenkrieger anzugreifen. Der Kampf wurde lang und zermürbend. Lange wusste man nicht, ob Nehra ihn überlebt hatte und ob Bonta gerettet war. Der Kampf dauerte eine ganze Woche, Tag und Nacht. Am siebten Tage fiel sanfter, gnädiger Regen auf die Länder Bontas und löschte die Flammen. In den rauchenden Ruinen, umgeben von Rattenkadavern hätte in diesem Moment ein kleiner Junge die dunkle Silhouette Nehras erblickt. Neugierig und voller Bewunderung hätte sich der kleine Junge der Gestalt genähert, um sie besser sehen zu können. Da soll Nehra sich zu ihm umgewandt haben und er sah als erstes und einziges lebendes Wesen ihr Gesicht. Der Junge kehrte ins Dorf zurück und verkündigte die frohe Nachricht der Rettung Bontas. Viel später, er war ein tapferer Krieger und der Anführer Bontas geworden, konnte man ihn stets am Fenster seines Hauses sehen, ein Auge lachend und das andere weinend. Das lachende, das sich der glorreichen Rettung Bontas erfreute, das weinende, das von der sanften Schönheit Nehras auf ewig gerührt war und sehnsüchtig ihre Rückkehr erwartete. |
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20 Mär 2007, 14:25
| #8
Nolen
Nolen war eine aufblühende Stadt, ungefähr dort, wo sich heute das Schloss von Amakna befindet. In ihren Straßen tummelten sich die Menschen, die Kinder spielten mit ihren Reifen und Verkäufer priesen mit lauter und heller Stimme ihre Waren an. Die Männer trafen sich in den Cafés zum geselligen Kadakast-Spiel und überall hörte man Lachen und Reden. Im Zentrum der Stadt hatten die Architekten ein Gebäude mit einer riesigen Kuppel aus Metall gebaut, von der aus man die gesamte Stadt überschauen konnte. Diese Kuppel sollte das Symbol für den Vorschritt und die Wissenschaft der Stadt Nolen sein. Doch Unglück sollte bald über Nolen hereinbrechen. Eines Nachts, bei Vollmond, griffen schreckliche rote Drachen die Stadt an! Sie kamen aus der Luft und überraschten so die Einwohner von Nolen, die am Vorabend nichts ahnend zu Bett gegangen waren. Die tapfersten Krieger Nolens fielen, von der Macht der Drachen überwältigt. Von Panik ergriffen, flüchteten die wenigen restlichen Noleaner so schnell sie konnten unter die Kuppel im Zentrum der Stadt und verbarrikadierten sich darin. Die Drachen wüteten noch die ganze Nacht in der Stadt, bis nichts mehr übrig blieb, als die Kuppel, die den Noleandern Schutz geboten hatte. Bei Tagesanbruch verschwanden die Drachen auf genauso wundersame Weise, wie sie erschienen waren. Die Noleander beschlossen also, ihre Stadt wieder auf zu bauen, doch ließen sie die Kuppel einreißen und bauten an ihrer Stelle einen Tempel, den sie mit roten Drachen ausschmückten. Dieser sollte auf ewig dem Gedenken dieser schrecklichen Nacht dienen. Heute ist außer diesem Tempel nichts mehr von der Stadt Nolen und ihrer Geschichte erhalten. Die sagenhafte Zauberkraft des Tempels hat jedoch bewirkt, dass dieser Tempel nun das Zentrum einer ganzen Klasse von Zauberern geworden ist. Zauberer, die auf dem höchsten Niveau ihrer Kunst sogar die roten Drachen gemeistert haben. |
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20 Mär 2007, 14:25
| #9
Talimus
Talimus war nicht für seine Kraft bekannt und auch nicht für seine Magie. Er war weder weise noch intelligent, weder schön noch gutherzig. Er half nicht den Schwachen, nicht den Armen, nicht den Kindern und nicht den Frauen, er hasste Tiere und zertrampelte die hübscheste Blume ohne es zu bemerken. Talimus war kein außergewöhnlicher Enutrof. Talimus war ganz einfach stinkreich. Und nicht durch Arbeit hatte er es zu diesem Reichtum gebracht, nein, das Geld flog ihm einfach zu. Er hatte ein solch unverschämtes Glück, dass er in seinem ganzen Leben keinen Finger rühren musste und trotzdem wie ein König wohnte und speiste. Er war so unglaublich reich, dass er geradezu mit Geld um sich werfen konnte. Dies kam ihm übrigens in Kämpfen sehr gelegen. |
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20 Mär 2007, 14:25
| #10
Tulpala
Zu einer Zeit als Amakna und Sufokia noch nicht ihre Namen trugen und das Dorf Astrub lediglich vier halb eingefallene Hütten war, zu dieser altehrwürdigen Zeit wurde Tulpala geboren. Ihre Geburt war ein Ereignis, das von ihren Eltern streng geheim gehalten wurde. Denn Tulpala war kein ordinäres Wesen. Sie war das Kind einer Eniripsa und eines Enutrofs. So etwas hatte die Welt noch nicht gesehen! Tulpala hatte den Anschein eines zarten und zerbrechlichen Mädchens. Was niemand ahnen konnte war, dass sie von ihrem Vater seine Ausdauer und Kraft geerbt hatte und so zu einer außerordentlich mächtigen jungen Dame heranwuchs. Schon bald erkannten die Einwohner der Region, dass Tulpala mit ihren zauberhaften Kräften alle anderen Zauberer und Krieger in den Schatten stellte. So konnte sie in einem Kampf ihren Gegner aus großer Entfernung mit Münzen bewerfen, im Nahkampf mit ihrem Zauberstab angreifen und sich und ihre Freunde während des Kampfes pflegen. Ihr bester Zauberspruch war jedoch der ?Schaufelwind?, eine von allen gefürchtete Attacke, die Tulpalas Gegner mit kleinen Gartenschaufeln verletzte und gleichzeitig Tulpala und ihre Alliierten heilte. |
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20 Mär 2007, 14:27
| #11
Wukstram
Um von diesem göttergleichem, heldenhaften Recken wird in folgender Sage berichtet: Es heißt, dass im zweiten Jahre, nachdem die Dofus-Eier unter mysteriösen Umständen von ihrem geheimen Versteck entwendet worden waren, ein Held geboren wurde: Wuk Strambolin. Seine glücklichen Eltern gaben ihm diesen merkwürdigen Namen wegen noch merkwürdigeren Umständen: Kurz nach seiner Geburt hatte er Schluckauf und brachte alle 3 Minuten ein "wuk" aus seinem kleinen Mund. Aber noch merkwürdiger war, dass ihm nach 2 Stunden nach seiner Geburt Haare auf dem Kopf sprießen. Keine Ansätze, nein, richtige, lange, strubbelige, blonde Haare sprießen aus dem zärtlichen Kopf. Seine Eltern waren überrascht, und als seine Mutter später wieder der Mund aufwagte, waren ihre ersten Worte: "Strambolin wie strubbelig. Er soll Wuk Strambolin heißen. Wuk wegen seinem Schluckauf, Strambolin wegen seinen strubbeligen Haaren!" Und Wuks Vater murmelte: "Dies ist wahrlich ein heldenhafter Name!" Und so ergab es sich, dass sein Vater dem jetzt 6 Jahre altem Wuk das Schuhmacherhandwerk und das Leben als Jäger vor Augen brachte. Und auch seine Mutter, die Schneiderin war, brachte ihm das herrichten von Kleidern und Hüten bei. Wuk war außerordentlich lernfreudig und war, als er 9 Jahre alt war, in jedem der drei schweren handwerklichen Betätigungen seinen Eltern beinahe gleich. Dies war sehr verwunderlich, denn Martha und Hindutrof, seine Eltern, betrieben schon seit über 30 Jahren als Jäger, Schuhmacher und Schneider tätig. Wie konnte also ein kleiner Junge so geschickt sein? Im Kämpfen, so erzählt die Sage, war Wuk unschlagbar. Und als er 15 Jahre alt war, trat er in die Dienste des bontarianischen Königs. Beim Angriff auf das Gebiet der Spiegeltrickser (Dopple Territory) und bei der Verteidigung der Fliegenden Stadt (Imps Village) erwies er dem Königreich Bonta treue Dienste. Nun, nicht jeder Held lebt lange, aber die letzte Tat eines Helden macht ihn zu einem richtigen Helden! Vom Sumpfe her trieb das Heer von Crocodylo dem Grünen (Crocoburio) immer weiter nach Norden - das Ziel: Bonta. Es war eine neblige Nacht, als der Alarmruf der bontarianischen Nachtwache das Militärzentrum von Bonta erreichte. Sofort waren tausende tapfere Recken wach und kampfbereit. Bereit, sich dem Heer des Crocodylo dem Grünen zu stellen. Bereit, ihr Leben für das Königreich zu opfern. Unter diesen teilweise jungen Soldaten war auch Wuk Stromboli. Er war für seine Treffsicherheit mit dem Bogen und der Unermüdlichkeit an der Front bei den Soldaten etwas wie ein Idol. Als Wuk mit seiner Klinge voran durch das bontarianische Tor stürmte, taten die Anderen es ihm nach. Wuk rannte, durch die Linien des echsenartigen Heeres, bis zu dem Punkt, von wo aus er Crocodylo dem Grünen gegenüberstand. "Was willst du hier, bontarianischer Zwerg?" "Das wüsst' ich gerne von dir." "Die Weltherrschaft natürlich, hahaha!" "Ach... die Weltherrschaft.. Wie originell! Und wie hast du dir das vorgestellt?" " Zuerst ihr, dann der Brakmanianische Pöbel und dann Pandalien und dann Königreich Amakna..." Während Crocodylo noch weiter die Länder der Welt der Fellbälle (Dofus) aufzählte, schlich sich Wuk langsam näher an das vier Meter große Reptil heran, bis er seinen (bestialisch stinkenden) Atem riechen konnte. "Dann die Insel des Minotorrors und dann die Mondin... AAAHHH!" Wuk stach zu. Mitten zwischen den beiden Lungenkammern klaffte ein riesiges Loch, aus dem eine rot-orangene Flüssigkeit austrat - das Werk eines Rasierschwertes (Razzielle). "Bontarianischer Wicht.. Du.. Hast.. Mich.. Geschlagen..." Crocodylo fiel zu Boden. In seinen letzten Atemzuügen Sprach er: "Dies ist ein wahrer Held - keuch - nach ihm sollte eine ganze Welt benannt werden - röchel hust keuch - Ade, Wuk. Ein wahrer Held ist jemand, dessen Name auch lange nach seinem Tod in aller Munde ist - keuch röchel - solch ein Mann wie du... Du bist ein wahrer Held. Das verspreche ich dir... Achtu..." Der Sprachfluss erlosch. Crocodylo war tot. In Wuks Rücken war ein schwerer Speer gebohrt worden. Davor wollte Crocodylo warnen. Doch es war geschehen. Wuk Stramboli sank zu Boden und starb. Doch als Wuk seinen letzten Atemzug macht, war die Schlacht gewonnen! Nicht einen Mann hatte die bontarianische Armee verloren, und auch der Nebel verschwand. Solch frohe letzte Sekunden, solch ein heldenhafter Mensch. Und sein Name wurde in aller Welt bekannt: "Wuk Stramboli, der Bezwinger des Crocodylo dem Grünen, einem solchem Held sollte ein Königreich, nein sogar eine ganze Welt benannt werden! Verbreitet diese Kunde in die ganze Welt der Federbälle!" So hieß es in ganz Amakna, Bonta und sogar Brakmar. "Wukstram - der Bezwinger der Sumpfmonster" So lautete der Name nach 200 Jahren, denn Dichter und Minnesänger haben oft ihre schreiberischen Eigen- und Schwierigkeiten beim "nachdichten" von Heldengeschichten |
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| Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 23 November 2009, 17:54 |